Nachrichten
Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL ist eine von behinderten Menschen selbst getragene Organisation und ein Zusammenschluss der Zentren für selbstbestimmtes Leben. Wir arbeiten für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe für alle Menschen. - Nachstehend können Sie die neuesten Nachrichten der ISL lesen. Weitere Nachrichten finden Sie unter www.kobinet-nachrichten.org
Ältere Mitteilungen (2002-2009) können Sie lesen, indem Sie die alte Website als Archiv downloaden (40 MB Zip-Archiv) (Bitte laden Sie sich das Archiv herunter und entpacken sie es in einen beliebigen Ordner auf Ihrem Computer. Wechseln Sie dann in das Verzeichnis "www.isl-ev.de". Öffnen Sie dort die Datei "index.html").
ISL- Jugendcamp in Duderstadt
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 08:09 Uhr
Unter dem Titel „ich sehe was, was du nicht siehst …und das bin ich“ bietet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) wieder ein Camp für junge Leute mit Behinderung im Alter von 18 – 30 Jahren an. Das Treffen findet vom 15. – 20. Juli 2012 in Duderstadt statt, zeitgleich zum legendären „Sommercamp“ der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung.
„In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt des Treffens auf der kreativen Auseinandersetzung mit Medien. Wie werden Menschen mit Behinderungen gesehen und dargestellt und wie wollen wir gesehen werden?“ berichtet ISL-Referentin Eileen Moritz, die das Treffen organisiert. „Wir machen unsere eigenen Bilder, Geschichten, Texte, Stücke und Filme!“
Lehrplan zur Prüfung von Leichter Sprache
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 14:18 Uhr
Im Rahmen eines Projektes hat Mensch zuerst e.V. jetzt einen Lehrplan für die Ausbildung von PrüferInnen von Leichter Sprache entwickelt. Ein solcher Lehrplan, der auch schon in einem Pilotkurs getestet wurde, fehlte bisher. Viele öffentliche oder private Stellen wollen ihre Angebote zwar in Leichte Sprache übersetzen, aber wann ist eine Übersetzung wirklich Leichte Sprache? „Ohne Prüferinnen und Prüfer mit Lernschwierigkeiten geht Leichte Sprache nicht“, sagt Josef Ströbl von Mensch zuerst, der an dem Lehrplan mitgearbeitet hat. Nur sie, sagt Ströbl, können beurteilen, ob ein übersetzter Text auch wirklich verständlich ist. Gute Übersetzungen zeichnen sich also dadurch aus, dass ein Team von ÜbersetzerInnen und PrüferInnen zusammenarbeitet.
Preis für Filmautorin: Thema „Persönliches Budget“
Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 07:50 Uhr
Die Filmemacherin Renate Günther-Greene ist am Donnerstag abend mit dem mit 50.000 Euro dotierten „Werner-Bonhoff-Preis wider den §§-Dschungel“ ausgezeichnet worden. Ihr WDR-Film „Behindert. Was darf ich werden?“ zeigt, wie die Umsetzung einer guten gesetzlichen Vorschrift zum Persönlichen Budget an einer wenig interessierten Verwaltung und den wirtschaftlichen Interessen der traditionellen Behindertenhilfe zu scheitern droht.
Weiterlesen: Preis für Filmautorin: Thema „Persönliches Budget“
Aktionsplan Barrierefreiheit - Universelles Design gefordert
Dienstag, den 08. Mai 2012 um 13:25 Uhr
Im Rahmen der öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) einen Aktionsplan „Barrierefreiheit/Universelles Design“ mit verbindlichen Verantwortlichkeiten und Fristen gefordert. Dazu sei die Einrichtung einer fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe aus behinderten und nicht behinderten Fachleuten unter Einbeziehung der Expertise des Bundeskompetenzzentrums Barrierefreiheit (BKB) erforderlich.
Weiterlesen: Aktionsplan Barrierefreiheit - Universelles Design gefordert
Demonstration in Berlin: Teilhabe ist Menschenrecht
Freitag, den 27. April 2012 um 13:31 Uhr
Auf der Abschlusskundgebung der Demonstration in Berlin „Rettungsschirme für alle!“ hat Andreas Vega, assistenzpolitischer Sprecher der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) die schnelle Schaffung eines Gesetzes zur Sozialen Teilhabe gefordert. Als erste Sofortmaßnahme dazu bezeichnet er die Streichung des Kostenvorbehalts im Artikel 13 des Sozialgesetzbuches XII. „Wir sind heute hier“, so Vega, „um zu zeigen, dass wir es satt haben, schönen Sonntagsreden zuzuhören und gleichzeitig nach wie vor von Verwaltungen und Sozialbehörden bevormundet und ignoriert zu werden.“
Weiterlesen: Demonstration in Berlin: Teilhabe ist Menschenrecht
Behinderte Frauen in Europa gegen Gewalt schützen!
Aktualisiert (Dienstag, den 17. April 2012 um 10:57 Uhr)
Zum Auftakt einer Anhörung im Europäischen Parlament zur Gewalt gegen behinderte Frauen wird Wiebke Schär, Bildungsreferentin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL), die Verpflichtungen der Staaten nach internationalem Recht ausführen: "Die EU hat bislang an einer Vielzahl von Fronten agiert“, so Schär, „beispielsweise in Rahmen der Anti-Diskriminierungspolitik oder der Asyl- und Migrationspolitik. Bislang wurde jedoch versäumt, die Besonderheiten der Schnittmengen Geschlecht und Behinderung umfassend zu benennen und somit auch das Thema Gewalt an behinderten Frauen hinreichend zu berücksichtigen. Daher ist es an der Zeit, eine umfassende Strategie gegen Gewalt an behinderten Frauen zu finden."
Weiterlesen: Behinderte Frauen in Europa gegen Gewalt schützen!
Keine neue Selektion! Früher Bluttest auf Trisomie 21 sortiert Menschen aus!
Dienstag, den 20. März 2012 um 14:53 Uhr
Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages am 21. März hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) vor einer neuen und verschärften Form der Selektion gewarnt: „Statt wie in der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert, die Bemühungen um Inklusion von Menschen mit Trisomie 21 zu verbessern, arbeitet das Bundesforschungsministerium daran mit, das Lebensrecht einer Personengruppe gleich ganz in Frage zu stellen“, stellt Rebecca Maskos, bioethische Sprecherin der ISL fest.
Weiterlesen: Keine neue Selektion! Früher Bluttest auf Trisomie 21 sortiert Menschen aus!
Rolle rückwärts bei der Eingliederungshilfe?
Aktualisiert (Montag, den 19. März 2012 um 13:55 Uhr)
Ein Kommentar von Barbara Vieweg, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) anlässlich der heutigen Tagung des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe
Bleibt es also weiter dabei, dass behinderte Menschen nicht dort leben können, wo sie es wollen, wenn der Sozialhilfeträger ein billigeres Heimangebot hat? Bleibt die Neuausrichtung der Werkstätten für behinderte Menschen auf der Strecke und damit das Wahlrecht des behinderten Menschen zwischen den Angeboten in einer Werkstatt und außerhalb der Werkstätten? Soll es so kommen wie bei der Elternassistenz, dass kein Handlungsbedarf gesehen wird und behinderten Eltern ohne Unterstützung bleiben? Sollen die Verbände behinderter Menschen weiter hingehalten werden, während sich gleichzeitig die Lebenssituation der Betroffenen weiter verschlechtert?
ASMK beerdigt Elternassistenz
Freitag, den 16. März 2012 um 11:27 Uhr
Als „Schlag ins Gesicht behinderter Mütter und Väter“ bezeichnete Dr. Sigrid Arnade, Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) heute den einstimmigen Beschluss der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) der Bundesländer zur Elternassistenz. Es seien keine gesetzlichen Klarstellungen zur Elternassistenz notwendig, heißt es in diesem Beschluss vom November 2011, von dem Arnade erst heute erfahren hat.
Weiterlesen...
- Augenwischerei bei Patientenrechtegesetz
- Umsetzung von Artikel 9: ISL arbeitet UN-Ausschuss zu
- Neuausrichtung der Pflege greift zu kurz
- GKV-Papier zur Tagespflege ist unzureichend
- Würzburger Sonderpädagogen verteidigen Sondersysteme
- Behinderte Schiffsreisende berücksichtigen
- Pfiffige Teilhabe-Sprüche gesucht
- Breites Bündnis der Zivilgesellschaft für UN-Bericht
- Fernbus - Gesetz am 19. Januar im Bundestag
- Neuer Schwung für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe
Seite 1 von 15






















